Wirkungsweise von Infrarotheizungen

Mehr als nur heiße Luft: Unterschiede zwischen herkömmlichen Heizsystemen und Infrarotheizungen

Herkömmliche Heizsysteme, wie beispielsweise Wärmepumpen, Pelletöfen, Gas- oder Ölheizungen arbeiten nach dem Prinzip der Konvektionswärme. Konvektionswärme wirkt, indem zunächst die Luft erhitzt wird, die dann infolge die Personen im Raum wärmt. Dieser Vorgang schafft durch hohe Heizlufttemperaturen, Luftbewegungen und ungleichmäßige Warm- und Kaltluftschichten ein unangenehmes Raumluftklima. Zudem wird die erwärmte Raumluft beim Öffnen von Türen und Fenstern rasch durch kühle, frische Luft ausgetauscht, was bedeutet, dass diese nach jedem Lüften erneut erwärmt werden muss – ein ineffizientes und vor allem kostspieliges Heizkonzept, das obendrein erst nach längeren Heizzeiten spürbare Wärme erzeugt. Dazu kommt, dass die Luft durch das Aufheizen bei Konvektionsheizsystemen ausgetrocknet wird und die geringe Luftfeuchtigkeit für eine ständige Verteilung von Staubpartikeln und somit zu einer erhöhten Staubbelastung führt, was besonders für ältere und sensible Personen sowie Allergiker problematisch sein kann.

Und wie funktioniert eine Infrarotheizung?

Eine Infarotheizung hingengen erwärmt nicht die Luft, sondern die Wände sowie sämtliche Gegenstände und Personen, die sich im Raum befinden. Die in den Wänden und Möbeln gespeicherte Infrarotstrahlung wird dann gleichmäßig als sanfte Wärme wiederum abgestrahlt. Es handelt sich dabei um einen völlig natürlichen Vorgang – der Funktionsweise eines Kachelofens oder der Sonne, die Boden und Körper beim Sonnenbaden erwärmt, ähnlich. Die so erzeugten Wärmewellen haben zudem kaum Auswirkung auf die Luftbewegung und sorgen für eine gleichbleibende, angenehme Luftfeuchtigkeit. Die Luft bleibt somit frisch und staubfrei und auch auch ein Lüften des Raumes hat keinerlei negative Auswirkungen auf die Heizwirkung. Überdies wird Infrarotwärme durch ihre direkte Wirkung intensiver wahrgenommen – um bis zu 2° bis 3° C wärmer als bei herkömmlichen Konvektionsheizsystemen.

Ineffiziente Wärmeverteilung bei Einsatz einer Konvektionsheizung

Effiziente Wärmeverteilung bei Einsatz einer Infrarotheizung

Heat4All - Technologie Made in Austria

Strahlungswirkungsgrad von 71%

In Kooperation mit unserem Partnerunternehmen Koller entwickelt und produziert, erzielen wir mit unserer neuen Produktgeneration Heat4All ICONIC einen im Vergleich mit anderen Infrarotheizungsanbietern wesentlich höheren Strahlungswirkungsgrad. Dieses außergewöhnliche Ergebnis wird durch eine exklusiv für unsere neuen Infrarotpaneele entwickelte Infrarotstrahlen reflektierende Isolierung sowie eine spezielle Pulverbeschichtung mit einer nun noch höheren Emissivität von 0,96* ermöglicht. Die daraus resultierende hohe Effizienz führt zu einem geringeren Strombedarf und verkürzt die durchschnittliche Laufzeit pro Tag, sodass Ihre Heizkosten entsprechend sinken.

*Quelle: Studie zur Strahlungseffizienzmessung an der Technischen Universität Stuttgart (06/2016)

Zudem generieren unsere Heat4All ICONIC Paneele einen Strahlungsanteil an Infrarot-C-Welle von  99,9 %*. Neben dem Strahlungsanteil ist vor allem der Strahlungswirkungsgrad einer Infrarotheizung ausschlaggebend für deren Effizienz. Er sollte bei sehr guten Infrarotheizungen bei mindestens 70 % liegen. Der Strahlungswirkungsgrad unserer Heat4All ICONIC Paneele beträgt 71 %*, womit Heat4All ICONIC Infrarotheizungen einen der derzeit höchsten Strahlungswirkungsgrade am Markt erzielen. All dies wurde in einer von uns in Auftrag gegebene Studie der Technischen Universität Stuttgart bestätigt.